Stärker durch Innovation

Gesichter die ein Jahrhundert prägen

Das Steyr Logo im Wandel der Zeit

1947

Aufnahme der Serienmäßigen Steyr-Traktorenproduktion mit dem Typ 180. Der wassergekühlte Zwei-Zylinder-Dieseltraktor leistete 26PS und wurde im Baukastensystem mit dem ersten Steyr-Diesel-LKW erstellt. 

1949

Programmerweiterung nach unten: der 15 PS-Steyr Einzylinder erblickte das Licht der Welt. 

1950

Die Steyr-Traktoren werden mit hydraulischem Hubwerk ausgerüstet, das bei den bereits ausgelieferten Maschinen nachrüstbar war. Das Steyr-Agrar-System ersetzte damals die noch fehlenden Normen für den Geräteanbau. 

1952-1955

Im Jahre 1952 wurde das Programm durch eine 4-Zylinder Maschine erweitert. Eine 3-Zylinder Variante kommt 1955 dazu. 

1960-1962

Vorstellung der Jubiläumsserie. Sie verwirklichte zahlreiche STEYR Pionierideen: schnelllaufende Dieselmotoren, Wendegetriebe mit einer auch für den Antrieb von Standgeräten verwendbaren links- und rechtsdrehenden Wegzapfwelle, eine Motorzapfwelle mit 540 und 1000 U/min, Planetenhinterachse und Regelhydraulik. Außerdem waren alle Jubiläumstraktoren für den Frontladerbetrieb konzipiert. 

1964

Nun kommen der erste STEYR Allradtraktor und STEYR Ladewagen auf den Markt. 

1966

Gesundheitssitze werden serienmäßig aufgebaut. 

Ab 1967

Es wird die Steyr-Plus-Serie geboren mit erstmals geprüftem Fahrerschutz. 

1976

Erweiterung der Produktpalette bis 140 PS. Der Steyr 1400 a war der erste Traktor mit Abgasturbolader, Lastschaltgetriebe und wissenschaftlich fundiertem Kraftübertragungssystem. Der Typ 1400 zeichnete sich durch zentralen Allradantrieb, gleich breite Vorder- und Hinterräder und eine geräuschgedämmte Kabine aus. 

1979

Es wird die Plus-Serie durch die Baureihe 80 abgelöst, die Maßstäbe im Komfort setzte. Alle Steyr-Modelle von 48 bis 140 PS werden mit Plattformkabine angeboten 

1980

Wieder ein spektakuläres Produkt: die Arbeitsmaschine Steyr 8300. Sie stellt ein neues Mechanisierungssystem für Großbetriebe und den überbetrieblichen Maschineneinsatz dar. Die Maschine leistet heute 280 PS, ist leicht und daher bodenschonend und überträgt die Motorleistung mittels Zapfwellen auf die Geräte. Die Maschine ist in beiden Fahrtrichtungen einsetzbar.  

1982

Steyr präsentiert neue Reitsitztraktoren und die revolutionäre Steyr-Allradbremse Optistop. 

1983

Einsatz moderner Schmalspur- und Plantagentraktoren. 

1986

Die größeren Modelle werden nun mit Steyr-EHR und Steyr-Informat bestückt. Bei der EHR handelt es sich um die einzige vollelektronische Hubwerksregelung mit Proportionalsteuerung und elektrisch steuerbaren Zusatzsteuergeräten, während der Informat ein Fahrerinformationssystem darstellt, das sowohl den Kraftstoffverbrauch bis zu 20 % senkt als auch eine zeitsparende Fahrweise erlaubt. 

1987

Steyr bringt einen Traktor auf den Markt, der erstmals weniger als 200 g/kWh verbraucht. Der Erfolg ist dem neuen HPCE-Verbrennungsverfahren zuzuschreiben. 

1988

Die zweite Generation des elektronischen Fahrerinformationssystems schaltet selbsttätig auch die Lastschaltgruppe. Außerdem ermöglicht eine Getriebeanpassung bei den Großtraktoren, alle Steyr auch als vollwertige 2-Wege-Schlepper einzusetzen. 

1989

Als Ausfluß langjähriger Versuche werden nun alle Steyr-Traktoren serienmäßig in RME-tauglicher Ausführung gebaut. 

1990

Für die Herbstmessen unterzieht Steyr die Komfortserie umfangreichen Lärmdämmaßnahmen; die Steyr-Flüstertraktoren waren geboren. 

1992

Steyr ersetzt die Reitsitztraktoren durch neue Kompakttraktoren, die Baureihe 900; sie zeichnet sich durch hohe Zapfwellenleistung und hohen Komfort aus, Hangtauglichkeit und Preiswürdigkeit. 

1993

Vorstellung der Baureihe 9000 (neue Großtraktoren und neue 4-Zylinder). Aus der Arbeitsmaschine Steyr 8300 wurde der Zwei-Wege-Schlepper Steyr Power-trac (320 PS) entwickelt. 

1994

Vierfach-ZW erstmals mit den Drehzahlen 390, 540, 750 und 1000 U/min, ideal zum Mähladen usw. Einführung der Steyr-Multitrac-Serie, der Traktoren mit optimierter Frontgeräteanbaumöglichkeit, erstmals mit achsgeführtem Fronthubwerk und EGE (elektronischer Frontgeräteentlastung). 

1995

Erweiterung der M-Trac-Reihe und Schließung der Programmlücke der BR 9000 zwischen 100 und 150 PS. 

1999

Einführung der CVT-Baureihe mit stufenlosem Getriebe. Motor und stufenloses Getriebe werden lastabhängig von der S-tronic selbstgeregelt und einfach mit dem Multicontroller II oder dem Fahrpedal (Parallelbetätigung) gesteuert. 

2003

Die CVT Baureihe wird mit elektronisch geregelten, abgasarmen Motoren von 137 bis 192 PS (101 bis 141 kW) ausgestattet. Ein weiteres Highlight ist Easy Tronic, das neue elektronische Vorgewendemanagement.
  
Vorstellung der STEYR Profi Serie mit Common Rail Diesel Motoren und STEYR SV Frontlader.